Zeilhard-Touristik-Triathlon und Moret-Triathlon

(24.06.2019 sh/am) Sommerzeit ist Triathlon-Zeit. Das sagten sich auch die Triathleten des RSC Pedalo und nutzten das gute Wetter am vergangenen Fronleichnam-Donnerstag um ihren Sport in vollen Zügen zu genießen.

Unter Wettkampfbedingungen, aber ganz ohne Zeitnahme, hat sich diese Veranstaltung bei vielen Triathleten etabliert, um entweder die bereits erreichte Form zu testen oder aber einfach um Spaß zu haben. Sascha Dech, Sven Finster, Jürgen Heyd, Herbert Hügel, Markus Kerner, Jörg Köhler und Jochen Müller gingen mit Vorfreude auf die im Ziel wartende Medaille in Form einer Laugenbrezel an den Start. Es waren 400 m im Reinheimer Freibad zu schwimmen. Aufgrund einer Baustelle in Semd wurde die Radstrecke in diesem Jahr etwas verkürzt. Die Wendestrecke von Reinheim nach Habitzheim und zurück betrug 17 km. Nach der anschließenden 3-km-Laufstrecke überquerte Jürgen Heyd als erster Pedalo die Ziellinie. Kurze Zeit später folgte ihm Vereinskollege Sascha Dech. Danach nahmen Sven Finster, Jochen Müller, Jörg Köhler, Herbert Hügel und Markus Kerner im Ziel die wohlverdiente Brezel in Empfang.


Ganz so entspannt ging es für Annika Mühlfried nicht zu. Aufgeregt startete Sie am 16.06. beim Moret Triathlon auf ihrer ersten Olympischen Distanz. Der Tag begann leider sehr verregnet, sodass die Athleten auf der knapp 10km langen Fahrt von der Wechselzone 2 in Altheim, in der sie ihre Laufschuhe deponierten, bis zum Hardtsee in Babenhausen, an dem der Wettkampf beginnen sollte, komplett durchnässt wurden. Pünktlich zum Startschuss klarte es jedoch auf. Gestartet wurde die Schwimmstrecke vom Land aus. Die 1500 m kamen Mühlfried deutlich länger vor als im Training und sie musste auf den letzten Metern kämpfen, um sich nicht abhängen zu lassen. Dafür kam ihr die 45 km lange Radstrecke jedoch sehr entgegen. Diese war sehr flach und es wehte kaum Wind, sodass die Triathletin des RSC Pedalo ordentlich Tempo machen konnte. Anschließend galt es die 10,6 km lange Laufstrecke, aufgeteilt in zwei Runden, zu absolvieren. Inzwischen schien die Sonne so kräftig, dass die Teilnehmer froh waren durch den schattigen Wald laufen zu können, jedoch stieg die Luftfeuchtigkeit durch den verdunstenden Regen im Wald merkbar an. Die erste Runde lief Mühlfried noch problemlos. Allerdings schwanden ihre Kräfte zunehmend, sodass ihr die letzten zweieinhalb Kilometer schier endlos vorkamen. Sie blieb jedoch tapfer und schaffte es nach 3:09 Stunden glücklich und zufrieden ins Ziel. Mühlfried konnte mit der erreichten Zeit sogar den siebten Platz in Ihrer Altersklasse TW 35 erreichen.